Innenland®

Ein Denkraum für Handlungskrisen und Positionskrisen
Researching the place from which we act when action itself no longer provides orientation.

Kennen Sie Situationen, in denen Sie fachlich eigentlich wussten, was zu tun wäre – und trotzdem nicht handeln konnten?

Oder Situationen, in denen nicht mehr sicher war, von welchem Ort aus gehandelt werden sollte?

Innenland® geht von der Beobachtung aus, dass manche professionelle Krisen keine reinen Handlungskrisen sind, sondern Positionskrisen.

Eine Handlungskrise fragt: Was soll ich tun?
Eine Positionskrise fragt: Von welchem Ort aus handle ich?

Nicht jede Krise ist eine Handlungskrise

In einer Positionskrise fehlt nicht unbedingt die Handlungsmöglichkeit. Häufig sind mehrere innere Wahrheiten gleichzeitig wirksam.

In mir stimmt nicht etwas nicht.
In mir sprechen mehrere Wahrheiten gleichzeitig.

Zwei Landkarten

Innenland® arbeitet mit zwei Landkarten: einer inneren und einer äußeren.

Die innere Landkarte

Die äußere Landkarte

Die Form der Selbstpositionierung

Innenland® untersucht damit nicht nur Positionen in einem System, sondern die ästhetische Form, in der professionelle Akteure sich selbst innerhalb relevanter Systeme sichtbar machen.

Aus dieser Arbeit entsteht die Perspektive einer Selbstpositionierungsforschung. Sie untersucht, wie Menschen ihre eigene Position in komplexen Beziehungs-, Hilfe- und Verantwortungssystemen wahrnehmen, darstellen und verändern.

Innenland® versteht sich damit als Denk- und Forschungsraum einer entstehenden ästhetischen Selbstpositionierungsforschung professionellen Handelns.

Vielleicht beginnt professionelle Haltung dort, wo wir nicht mehr nur fragen, was wir tun sollen, sondern von welchem inneren Ort aus wir an unserem äußeren Ort im Hilfesystem handeln.

Nicht jede Krise ist eine Handlungskrise.
Manchmal ist sie Ausdruck einer Positionskrise.